"Die Gegenwart ist die Summe der Vergangenheit mit der Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten!"
- Werner Notz

Entstehungsgeschichte

Das Wissenschaftsbüro Notz wurde 1997 in Berlin von Werner Notz gegründet. Die anfäng-liche Bezeichnung „Rechtswissenschaftlicher Dienst Notz“ beruhte darauf, dass bis 2010 vorwiegend Rechtsgutachten erstellt wurden, die insbesondere als Grundlage zur Beur-teilung und Durchsetzung von Forderungen gegen Baukonzerne und von Schaden-ersatzansprüchen gegen Banken, Versicherungen und den Staatsapparat dienten. Denn 1998 hatte Werner Notz auch eine Gesellschaft zur Finanzierung von Forderungen und Prozessen gegründet. Diese konzentrierte sich zunächst auf Ansprüche von Subunterneh-mern gegen Baukonzerne wegen unbezahlter Rechnungen. Ab dem Jahr 2000 entwickelte sich als neuer Schwerpunkt die Prozessfinanzierung für Schadensersatzansprüche ge-schädigter Anleger gegen Banken. Höhepunkt dabei war im Jahr 2010 der Abschluss einer Prozessserie gegen die Berliner Volksbank, mit der die Gesellschaft von Werner Notz über 20 Mio. Euro (inklusive Kosten) erstritt und so der erfolgreichste Prozessfinanzierer Deutschlands war.

Im Anschluss daran erfolgte der Umzug von der Taubenstraße am Gendarmenmarkt in die Friedrichstraße und die Umbenennung in Wissenschaftsbüro Notz. 2011 begannen die ersten Überlegungen und Planungen, wie die bis dahin schon umfangreichen, aber weitge-hend noch unveröffentlichten Schriften von Werner Notz publiziert werden können: durch Print-Ausgaben oder Aufbau eines E-Book-Verlages. Schließlich entschied sich Werner Notz dafür, dass Bücher trotz des Trends zur Digitalisierung zunächst körperlich greifbar sein müssen und erst danach digitalisiert werden sollen. Das Wissen, das in Büchern steckt, soll zudem digital in Datenbanken aufbereitet werden.

Seit 2016 konzentriert sich das Wissenschaftsbüro Notz auf die Herausgabe der von sei-nem Gründer in den letzten Jahrzehnten vorbereiteten und verfassten Schriften. Ein Schwerpunkt ist dabei eine neue, zeitgemäße Staats- und Rechtsordnung als Antwort auf die weltweit gescheiterten Parteien- und Bürokratenstaaten. Daneben versteht sich das Wissenschaftsbüro als Forschungsstätte zu Biografien bedeutender Persönlichkeiten aus Geschichte, Musik und Literatur.